Physiotherapie & Prävention Andreas Lange

Hände helfen heilen

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Unterwasserdruckstrahlmassage

Die Unterwasser(druckstrahl)massage (UWM) wird in einer speziellen Wanne durchgeführt. Diese Wanne besitzt einen Schlauch mit Düse und eine Pumpvorrichtung, die einen Druck bis ca. 4 Atmosphären-Überdruck (ATÜ) erzeugt. Das Wasser soll dabei eine Temperatur von 36° nicht übersteigen.

Anwendung findet die UWM insbesondere bei:

  • starken Verspannungen großer Muskeln im Bereich von Lendenwirbelsäule, Gesäß, Oberschenkel und Nacken
  • degenerativen Erkrankungen der Wirbelsäule und der großen Gelenke (Arthrosen u.a.)
  • rheumatische Erkrankungen (z.B. Morbus Bechterew) außerhalb des akuten Schubs

Je nach Gewebetyp und Muskel wird in der Regel ein Druck von ca 1-3 ATÜ angewandt. Der Therapeut führt dabei eine streichende oder kreisende Bewegung mit der Therapiedüse über den betroffenen Muskel aus. Der Strahl wird dabei immer in einem schrägen Winkel von ca 45° angesetzt und in langsamen Bewegungen geführt

Die Wirkung erzielt seine Wirkung einmal durch die Massagewirkung des Druckstrahles und zum anderen durch die intensivere Wärmewirkung des bewegten Wassers.

Die UWM darf nicht angewandt werden bei

  • akuten Neuralgieen
  • akuten rheumatischen Erkrankungen
  • lokalen arteriosklerotischen Veränderungen
  • Herz-Kreislaufschwäche
  • venösen Gefäßerkrankungen

Blutungsneigung (auch durch Medikamente z.B. zur Blutverdünnung)